Was kostet eine Landingpage und wann lohnt sie sich?
Eine Landingpage klingt nach wenig Arbeit: eine Seite, fertig. Genau deshalb liegen die Angebote so weit auseinander, von 300 Euro bis weit über 10.000 Euro für scheinbar dasselbe Produkt. Der Unterschied steckt selten im Design, sondern in der Arbeit davor: Zielgruppe, Angebot, Text, Messbarkeit. Dieser Artikel zeigt dir, woraus sich der Preis wirklich zusammensetzt, welche Spannen in der Praxis üblich sind, was auf die Seite gehört, wie sie mit Google Ads zusammenspielt und wann eine einzelne Kampagnenseite dir mehr bringt als eine große Website.
- 11 Min.
- Juli 2026
- 9
Landingpage, Onepager, Website: drei Dinge, die ständig verwechselt werden
Bevor es um Geld geht, muss klar sein, was du eigentlich kaufst.
Eine Landingpage ist eine einzelne Seite mit genau einem Ziel. Jemand klickt auf eine Anzeige, eine E-Mail oder einen QR-Code und landet dort. Alles arbeitet auf eine einzige Handlung hin: Anfrage, Termin, Anruf, Download. Deshalb hat eine echte Landingpage meist keine Navigation und keine sieben Nebenthemen. Jeder zusätzliche Link ist ein Ausgang, durch den Leute die Seite verlassen, bevor sie das Formular gesehen haben.
Ein Onepager sieht ähnlich aus, verfolgt aber einen anderen Zweck. Er ist die komplette Firmenpräsenz auf einer langen Seite: Leistungen, Team, Referenzen, Kontakt. Er bedient Leute, die dich googeln und wissen wollen, wer du bist. Eine Landingpage bedient Leute, die gerade auf eine konkrete Anzeige geklickt haben und ein konkretes Problem loswerden wollen. Das ist ein anderer Kopfzustand und braucht einen anderen Text.
| Merkmal | Landingpage | Onepager | Website (mehrseitig) |
|---|---|---|---|
| Ziel | Eine Handlung: Anfrage oder Termin | Überblick über die Firma | Informieren, gefunden werden, verkaufen |
| Navigation | Keine oder nur Sprungmarken | Sprungmarken zu Abschnitten | Volles Menü mit Unterseiten |
| Haupt-Traffic | Anzeigen, Newsletter, QR-Code | Suche nach dem Firmennamen | Suche nach Leistungen und Orten |
| Inhaltstiefe | Ein Angebot, sehr konkret | Alles einmal kurz | Jede Leistung mit eigener Seite |
| Lebensdauer | Kampagnenbezogen, oft 3 bis 24 Monate | Dauerhaft | Dauerhaft, wächst mit |
| SEO-Potenzial | Gering, dafür sofort Traffic über Ads | Begrenzt, eine Seite rankt wenig | Hoch, jede Unterseite kann ranken |
| Erfolg messbar an | Conversion-Rate, Kosten pro Anfrage | Kontaktaufnahmen insgesamt | Rankings, Sichtbarkeit, Anfragen |
Diese Unterscheidung ist keine Wortklauberei, sie kostet Geld. Wer eine Landingpage bestellt und eine Firmenpräsenz geliefert bekommt, zahlt für Inhalte, die im Kampagnenkontext nichts bringen. Sag im Erstgespräch deshalb nicht nur "ich brauche eine Landingpage", sondern: "Ich schalte ab September Anzeigen auf den Suchbegriff X und brauche eine Seite, auf der diese Klicks zu Anfragen werden." Danach sieht das Angebot anders aus.
Was eine Landingpage 2026 realistisch kostet
Die Spannen aus der Praxis, sortiert nach dem, was tatsächlich geliefert wird.
Es gibt keinen Marktpreis für Landingpages, weil "Landingpage" kein einheitliches Produkt ist. In der Praxis liegen die Angebote im deutschsprachigen Raum meist zwischen 500 und 6.000 Euro, und beide Enden dieser Spanne sind für jemanden das richtige Angebot. Der Unterschied ist selten das Design, sondern die Denkarbeit davor: Wer ist die Zielgruppe, was ist das Angebot, welcher Einwand kommt zuerst, welcher Satz steht oben. Diese Arbeit ist unsichtbar und entscheidet trotzdem, ob die Seite Anfragen bringt.
| Variante | Was du dafür bekommst | Praxis-Spanne (Erfahrungswert) | Sinnvoll wenn |
|---|---|---|---|
| Selbst gebaut im Baukasten | Vorlage, eigener Text, eigene Bilder, deine Zeit | 0 bis 300 Euro plus 2 bis 5 Arbeitstage | Du testest eine Idee und Ads laufen noch nicht |
| Template angepasst (Freelancer) | Gekauftes Design, Texte von dir, Umbau in Tagen | 500 bis 1.200 Euro | Dein Angebot ist klar formuliert, du brauchst nur Umsetzung |
| Individuell, ohne Kampagnenkonzept | Eigenes Design, saubere Technik, Formular, Basis-Tracking | 1.500 bis 3.000 Euro | Die Seite läuft länger und soll zur Marke passen |
| Individuell mit Text- und Conversion-Arbeit | Briefing, Angebotsschärfung, Text, Design, Tracking, Testlauf | 2.500 bis 5.000 Euro | Du zahlst für Klicks und jede verlorene Anfrage kostet echtes Geld |
| Agentur inklusive Kampagnenbetreuung | Seite plus laufende Ads-Betreuung, Reporting, Tests | 5.000 bis 15.000 Euro plus Monatspauschale | Vierstelliges Mediabudget, mehrere Zielgruppen |
Auffällig ist der Sprung zwischen Zeile drei und vier. Technisch unterscheiden sich diese Seiten kaum, inhaltlich liegen Welten dazwischen. In der vierten Variante stellt dir jemand unbequeme Fragen: Warum sollte man bei dir kaufen und nicht beim Nachbarn, was kostet das, wie lange dauert es, was passiert nach dem Absenden. Genau diese Antworten sind der Text der Seite. Ohne sie baust du eine schöne Hülle.
Bei Pixylmedia steht der Preis vor Projektstart fest und wird nicht nachträglich per Stundenzettel korrigiert: Basic ab 2.000 Euro, Pro bei 4.500 Euro, komplexe Projekte individuell ab 5.000 Euro. Eine Kampagnenseite liegt meist im unteren Bereich, weil sie weniger Seiten hat als eine Website, aber mehr Textarbeit braucht. Wichtiger als die Zahl ist, dass sie fix ist: Du weißt vorher, was am Ende auf der Rechnung steht.
Woraus sich der Preis zusammensetzt
Die einzelnen Posten, ihr Anteil am Budget und wo Sparen wirklich funktioniert.
Ein Angebot aus einer Zeile und einer Zahl kannst du nicht bewerten. Sinnvoller ist eine Aufschlüsselung nach Arbeitsschritten. Die folgende Tabelle zeigt die typischen Bestandteile einer individuell gebauten Landingpage und wie viel Budget sie erfahrungsgemäß beanspruchen. Die Prozentwerte sind Erfahrungswerte aus Projekten, keine Marktstatistik, und verschieben sich je nachdem, wie viel du selbst zulieferst.
| Posten | Was dabei passiert | Anteil am Budget (Erfahrung) | Kannst du sparen? |
|---|---|---|---|
| Briefing und Zieldefinition | Zielgruppe, Angebot, Einwände, messbares Ziel | 10 bis 15 Prozent | Nein, wer hier spart, zahlt später doppelt |
| Text und Angebotsschärfung | Überschrift, Nutzen, Einwände, Handlungsaufruf | 25 bis 35 Prozent | Teilweise, wenn du selbst schreibst |
| Struktur und Design | Reihenfolge der Abschnitte, Gestaltung, mobile Ansicht | 20 bis 25 Prozent | Ja, mit schlichtem Layout statt Effekten |
| Umsetzung und Technik | Sauberer Code, Ladezeit, Barrierefreiheit, Tests | 20 bis 25 Prozent | Kaum, das entscheidet später über die Ads-Kosten |
| Formular und Datenschutz | Felder, Bestätigung, Datenschutzhinweis, Spam-Schutz | 5 bis 10 Prozent | Nein, ein kaputtes Formular entwertet die Kampagne |
| Tracking und Messung | Conversions erfassen, mit dem Werbekonto verknüpfen | 5 bis 10 Prozent | Nein, ohne Messung steuerst du blind |
| Bilder und Medien | Auswählen, freistellen, komprimieren, Alternativtexte | 5 bis 10 Prozent | Ja, mit eigenen guten Fotos |
Die größte Position ist fast immer der Text, und das überrascht die meisten. Design lässt sich in Varianten zeigen und schnell entscheiden. Ein Text, der eine Zielgruppe in drei Sekunden abholt, entsteht aus Nachfragen, Verwerfen und Kürzen. Wenn du die Texte selbst schreibst, drückt das den Preis spürbar, funktioniert aber nur mit echter Zeit dafür. Halbfertige Kundentexte sind der häufigste Grund, warum ein Landingpage-Projekt statt zwei Wochen zwei Monate dauert.
Sparen lohnt sich an Stellen, die man später nachrüsten kann: Animationen, Videoproduktion, Fotoshooting. Nicht sparen solltest du an Ladezeit, Formular und Messung. Diese drei bestimmen, ob dein Werbebudget zu Anfragen wird oder zu Absprüngen. Eine Seite, die auf dem Handy vier Sekunden lädt, verliert Besucher, für die du gerade bezahlt hast.
Was auf die Seite muss, damit sie Anfragen bringt
Die Bausteine in der Reihenfolge, in der ein Besucher sie braucht.
Eine Landingpage folgt der Logik im Kopf des Besuchers. Er kommt mit einer Frage an und will sie beantwortet haben, bevor er sich meldet. Baust du die Abschnitte in dieser Reihenfolge, brauchst du keine Verkaufstricks, sondern nur Klarheit. Die Liste ist ein Grundgerüst, das du je nach Angebot kürzen kannst.
- Überschrift mit konkretem Nutzen, in derselben Sprache wie die Anzeige, auf die geklickt wurde.
- Ein bis zwei Sätze, für wen das Angebot ist und für wen nicht.
- Der Handlungsaufruf, sichtbar ohne Scrollen, mit klarem Text wie "Termin anfragen" statt "Mehr erfahren".
- Drei bis fünf Nutzenpunkte, jeder mit einem Beleg statt einem Adjektiv.
- Vertrauensbeweise: echte Referenzen, Bewertungen, Kundennamen, Zertifikate.
- Ablauf in drei Schritten, damit klar ist, was nach dem Absenden passiert.
- Preisrahmen oder wenigstens eine Größenordnung, wenn irgend möglich.
- Einwandbehandlung: die drei Fragen, die im Verkaufsgespräch immer kommen.
- Formular mit so wenigen Feldern wie möglich, plus Telefonnummer als Alternative.
- Pflichtangaben: Impressum und Datenschutzerklärung, von der Seite aus erreichbar.
Der Preisrahmen ist der Punkt, an dem die meisten aussteigen. Die Sorge ist verständlich: Wer eine Zahl nennt, verliert vielleicht Anfragen. Genau das ist der Zweck. Eine Seite ohne Preisangabe sammelt Anfragen von Leuten, die dein Angebot nie bezahlen wollten, und du zahlst pro Klick für jede davon. Eine Spanne filtert vor: weniger Anfragen, mehr Aufträge, niedrigere Kosten pro Kunde.
Landingpage und Google Ads: warum das ein Paar ist
Die Seite entscheidet mit, was du pro Klick bezahlst.
Google Ads bewertet Anzeigen mit einem Qualitätsfaktor auf einer Skala von 1 bis 10. Darin steckt neben der erwarteten Klickrate und der Anzeigenrelevanz auch die Nutzererfahrung auf der Zielseite. Vereinfacht: Wenn deine Seite genau das liefert, was die Anzeige versprochen hat, schnell lädt und auf dem Handy bedienbar ist, wird dein Klick tendenziell günstiger. Wer Anzeigen auf die allgemeine Startseite schickt, bezahlt diesen Unterschied dauerhaft mit.
Der wichtigste Hebel heißt Message Match. Wer auf eine Anzeige mit dem Text "Elektroinstallation für Altbauten in Karlsruhe" klickt, muss oben auf der Seite genau diese Worte wiederfinden. Nicht sinngemäß, sondern wörtlich. Diese Sekunde entscheidet, ob jemand bleibt oder zurückspringt. Deshalb lohnt sich pro Anzeigengruppe eine eigene Variante. Der Aufwand bleibt klein, wenn die Seite von Anfang an mit austauschbarer Überschrift gebaut wurde.
- Ladezeit: Auf dem Handy sollte die Seite in unter zwei Sekunden nutzbar sein. Lokale Schriften und komprimierte Bilder helfen am meisten.
- Conversion-Tracking: Ohne gemessene Anfragen kann die Kampagne nicht optimiert werden und du steuerst blind.
- Ein Ziel pro Seite: Zwei konkurrierende Handlungsaufrufe schwächen in der Regel beide.
- Mobile zuerst: Bei lokalen Kampagnen kommt der überwiegende Teil der Klicks vom Smartphone.
- Datenschutz: Ein Consent-Banner, das den halben Bildschirm verdeckt, kostet dich Besucher, für die du schon bezahlt hast.
Zum Budgetverhältnis eine ehrliche Einordnung: Eine Seite für 3.000 Euro ergibt wenig Sinn, wenn danach 150 Euro im Monat in Anzeigen fließen. Als Faustregel aus der Praxis sollte dein Mediabudget der ersten sechs bis zwölf Monate ungefähr in der Größenordnung der Erstellungskosten liegen, sonst entstehen zu wenig Daten. Umgekehrt gilt: Wer monatlich vierstellig für Klicks zahlt und sie auf eine Startseite ohne klares Ziel leitet, verbrennt mehr, als die Landingpage einmalig gekostet hätte.
Wann sich eine Landingpage lohnt und wann nicht
Die ehrliche Abgrenzung, inklusive der Fälle, in denen du das Geld sparen solltest.
Eine Landingpage lohnt sich, wenn du eine kalte Traffic-Quelle hast, die du bezahlst oder aufwendig aufbaust: bezahlte Anzeigen, Social-Media-Kampagnen, Newsletter, Messeflyer mit QR-Code, Radiospots mit eigener Domain. Überall dort weißt du vorher, mit welcher Erwartung jemand ankommt, und kannst die Seite darauf zuschneiden. Auch für ein einzelnes, klar abgegrenztes Angebot lohnt sie sich: eine Schulung, ein Wartungsvertrag, ein Produkt mit Erklärungsbedarf.
Sie lohnt sich nicht, wenn dein Traffic vor allem aus der organischen Suche kommt und du für viele verschiedene Begriffe gefunden werden willst. Dafür brauchst du Struktur, Unterseiten und Inhalte, die über Monate wachsen. Eine einzelne Seite leistet das nicht. Sie lohnt sich auch nicht, wenn dein Angebot noch nicht steht. Wenn du nicht in zwei Sätzen sagen kannst, was du für wen zu welchem ungefähren Preis machst, ist das Problem nicht die Seite, sondern das Angebot.
Und es gibt den Fall, in dem du gar nichts beauftragen solltest. Wenn du eine Idee testest, kein Werbebudget hast und in vier Wochen vielleicht etwas anderes machst, dann baue die erste Version selbst in einem Baukasten. Das kostet ein Wochenende und fast kein Geld und beantwortet die einzige Frage, die jetzt zählt: Meldet sich überhaupt jemand. Erst wenn die Antwort ja lautet und du für Klicks bezahlst, wird eine individuell gebaute Seite zur sinnvollen Investition.
Oft übersehen wird die Zwischenlösung: Hast du schon eine Website, kann die Landingpage als zusätzliche Seite unter derselben Domain leben, etwa unter deinedomain.de/aktion-herbst. Das spart Domain und Hosting. Wichtig ist nur, dass sie aus der Hauptnavigation ausgeblendet bleibt.
Was nach dem Launch dazukommt
Laufende Kosten, die im Angebot oft fehlen und trotzdem sicher anfallen.
Der Erstellungspreis ist nur ein Teil der Rechnung. Eine Landingpage, die Werbebudget verarbeitet, ist ein Werkzeug im Betrieb und braucht Betreuung. Die Übersicht zeigt die Posten, die in der Praxis anfallen, damit du sie von Anfang an einplanst.
| Posten | Typische Größenordnung | Pflicht oder optional | Anmerkung |
|---|---|---|---|
| Domain | 10 bis 30 Euro pro Jahr | Pflicht bei eigener Domain | Eigene Kampagnendomain nur für Print oder Radio nötig |
| Hosting | 5 bis 30 Euro pro Monat | Pflicht | Für eine statische Seite reicht das untere Ende |
| SSL-Zertifikat | 0 Euro | Pflicht | Bei seriösen Anbietern im Hosting enthalten |
| Pflege und Updates | 0 bis 150 Euro pro Monat | Empfohlen | Statische Seiten sind günstiger als CMS mit Plugins |
| Inhaltliche Anpassungen | 1 bis 3 Stunden pro Quartal | Empfohlen | Preise, Aktionen, neue Referenzen |
| Werbebudget | Ab etwa 300 Euro pro Monat sinnvoll | Pflicht bei Ads | Darunter dauert es lange bis zu belastbaren Daten |
| Kampagnenbetreuung | 150 bis 800 Euro pro Monat | Optional | Rechnet sich meist ab vierstelligem Mediabudget |
| Tests und Varianten | Projektbezogen | Optional | Erst sinnvoll bei genug Besuchern für klare Ergebnisse |
Bei Pixylmedia sind 30 Tage Launch-Support enthalten, danach beginnt der Care-Plan bei 99 Euro im Monat. Das ist bewusst kein Zwang: Website, Domain und Code gehören dir. Wichtiger als der Anbieter ist, dass du weißt, wer die Seite im Ernstfall anfasst. Eine Kampagnenseite, bei der zwei Wochen lang das Formular kaputt ist und es niemand merkt, kostet mehr als jeder Wartungsvertrag. Wie sich laufende Kosten über die Jahre summieren, steht im Ratgeber zu den laufenden Website-Kosten.
Die teuersten Denkfehler beim Landingpage-Budget
Fünf Muster, die in Projekten immer wieder auftauchen.
Die meisten Landingpages scheitern nicht am Budget, sondern an Entscheidungen, die vor dem ersten Entwurf fielen. Diese fünf Muster kosten am zuverlässigsten Geld.
- Alles auf eine Seite packen. Wer aus Angst, etwas wegzulassen, das komplette Leistungsspektrum aufführt, verwässert die Botschaft und verliert die Leute, die für ein Thema gekommen sind.
- Erst bauen, dann über Traffic nachdenken. Eine Landingpage ohne geplante Traffic-Quelle ist eine Seite, die niemand sieht. Die Kampagne gehört ins Briefing, nicht danach.
- Am Text sparen und am Design draufzahlen. Ein Besucher entscheidet in wenigen Sekunden anhand der Überschrift, ob er bleibt. Kein Layout rettet einen austauschbaren ersten Satz.
- Kein Tracking einbauen. Ohne gemessene Anfragen ist jede Diskussion über Erfolg reine Meinung.
- Nach dem Launch nichts mehr anfassen. Die erste Version ist eine Hypothese. Ohne Anpassungen nach den ersten Wochen verschenkst du den größten Teil des möglichen Ertrags.
Fazit: rechne, bevor du bestellst
Eine kurze Rechnung sagt dir mehr als jeder Angebotsvergleich.
Eine Landingpage ist keine Frage des Geschmacks, sondern eine Investition mit einer Rechnung dahinter. Beantworte drei Zahlen: Was ist dir ein neuer Kunde im Durchschnitt wert, wie viele Anfragen brauchst du für einen Auftrag, wie viele Anfragen bringt dein aktueller Weg pro Monat. Bringt ein Kunde 1.500 Euro Deckungsbeitrag und brauchst du vier Anfragen für einen Auftrag, hat sich eine Seite für 2.500 Euro nach zwei zusätzlichen Aufträgen bezahlt. Bringt ein Kunde 80 Euro, sieht die Rechnung anders aus, und die ehrliche Antwort lautet vielleicht: Bau die erste Version selbst.
Die konkrete Empfehlung in der Reihenfolge, in der sie funktioniert: Kläre zuerst dein Angebot und schreibe es in drei Sätzen auf. Lege danach fest, woher der Traffic kommt und wie viel Budget monatlich bereitsteht. Hole erst dann Angebote ein und lass dir jedes nach Arbeitsschritten aufschlüsseln, nicht als Gesamtsumme. Achte darauf, dass Tracking, Formular-Test und Datenschutz ausdrücklich enthalten sind. Und kläre vor der Unterschrift, wem Domain, Code und Zugänge nach dem Launch gehören.
Realistisch landest du für eine individuell gebaute Kampagnenseite mit Textarbeit bei 2.000 bis 5.000 Euro, plus Hosting und Pflege im zweistelligen bis niedrigen dreistelligen Bereich pro Monat. Darunter geht es, wenn du Text und Bilder selbst lieferst. Darüber wird es meist erst bei mehreren Zielgruppen und laufender Kampagnenbetreuung sinnvoll. Wenn du unsicher bist, starte kleiner: eine Seite, ein Angebot, ein Ziel, sauber gemessen.
Häufige Fragen
- Was kostet eine Landingpage?
- Eine Landingpage kostet in der Praxis meist zwischen 500 und 6.000 Euro. Ein angepasstes Template liegt bei 500 bis 1.200 Euro, eine individuell gebaute Seite mit Textarbeit und Conversion-Tracking bei 2.500 bis 5.000 Euro. Bei Pixylmedia startet der Festpreis bei 2.000 Euro, eine Kampagnenseite liegt meist im unteren Bereich. Alle Zahlen sind Erfahrungswerte aus Projekten, keine Marktstatistik.
- Was kostet eine Landingpage im Monat?
- Laufend kostet eine Landingpage rund 5 bis 35 Euro im Monat für Hosting und Domain, dazu 0 bis 150 Euro für Pflege und Updates. Bei Pixylmedia sind 30 Tage Launch-Support enthalten, danach beginnt der Care-Plan bei 99 Euro im Monat. Dazu kommt das Werbebudget, das ab etwa 300 Euro monatlich sinnvoll wird, weil darunter zu wenig Daten entstehen.
- Wie lange dauert es, bis eine Landingpage fertig ist?
- Eine Landingpage ist in der Regel nach zwei bis vier Wochen live, bei Pixylmedia mit Launch in 14 Tagen. Der längste Teil ist selten die Umsetzung, sondern der Text: Zielgruppe, Angebot und die häufigsten Einwände müssen geklärt sein. Kommen Texte, Bilder und Freigaben verspätet, werden aus zwei Wochen schnell zwei Monate. Das ist der häufigste Grund für Verzögerungen.
- Brauche ich eine Landingpage, wenn ich schon eine Website habe?
- Ja, sobald du für Klicks bezahlst. Anzeigen auf die Startseite zu leiten kostet Anfragen, weil die Startseite allen Besuchergruppen gerecht werden muss und kein klares Ziel verfolgt. Die Landingpage kann als zusätzliche Seite unter deiner bestehenden Domain liegen, etwa unter deinedomain.de/aktion-herbst. Das spart Domain und Hosting, sie sollte nur aus der Hauptnavigation ausgeblendet bleiben.
- Lohnt sich eine Landingpage ohne Werbebudget?
- Ohne Werbebudget lohnt sich eine beauftragte Landingpage selten, weil ihr Traffic aus bezahlten Anzeigen, Newslettern oder QR-Codes kommt und kaum aus der organischen Suche. Als Faustregel sollte dein Mediabudget der ersten sechs bis zwölf Monate ungefähr in der Größenordnung der Erstellungskosten liegen. Testest du nur eine Idee, baue die erste Version selbst in einem Baukasten.
Genug gesehen?
Festpreis. Zwei Wochen. Direkt mit dem Macher. Kein Vorgespräch-Marathon, keine Newsletter-Falle.