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Was kostet eine Homepage für kleine Unternehmen?

Du willst wissen, was eine Homepage kostet, und bekommst überall dieselbe Antwort: "kommt drauf an". Das stimmt sogar, hilft dir aber nicht weiter. Dieser Artikel macht die Sache konkret: welche Preisspannen für eine seriöse Firmen-Homepage mit 5 bis 8 Seiten in Deutschland realistisch sind, woraus sich die Zahl zusammensetzt, welche Posten du guten Gewissens streichen kannst und an welchen Stellen ein niedriger Preis dich später das Doppelte kostet. Mit Tabellen, echten Zahlen und ohne Verkaufsmasche.

Lesezeit
11 Min.
Stand
Juli 2026
Kapitel
8

Homepage oder Website: warum die Wortwahl über den Preis entscheidet

Die meisten Angebotsvergleiche gehen schon hier schief.

Im Alltag sagen fast alle "Homepage" und meinen den kompletten Internetauftritt. Technisch ist die Homepage aber nur die Startseite, also die eine Seite, auf der Besucher landen, wenn sie deine Adresse eintippen. Alles zusammen (Startseite, Leistungen, Über uns, Kontakt, Impressum, Datenschutz) heißt Website. Das klingt nach Wortklauberei, ist aber der häufigste Grund, warum zwei Angebote für angeblich dasselbe Projekt 1.500 Euro und 6.000 Euro kosten.

Wenn du bei drei Anbietern anfragst und nur "Homepage" schreibst, kalkuliert der eine eine einzelne Landingpage, der zweite fünf Unterseiten und der dritte ein Redaktionssystem für beliebig viele Seiten. Alle drei antworten ehrlich auf ihre Lesart deiner Frage. Vergleichbar sind die Zahlen trotzdem nicht. Der Fehler liegt nicht beim Anbieter, sondern in der Anfrage.

Die Lösung ist unspektakulär: Schreib in die Anfrage, wie viele Unterseiten du brauchst und wie sie heißen. Fünf Zeilen reichen. Sobald alle über dieselbe Seitenliste rechnen, werden die Zahlen erstaunlich ähnlich, und die verbleibenden Unterschiede sind echte Unterschiede in Leistung und Qualität.

  • Homepage = die Startseite (eine Seite).
  • Website = der gesamte Auftritt inklusive aller Unterseiten.
  • Landingpage = eine einzelne Seite mit genau einem Ziel, oft für Werbeanzeigen.
  • Onepager = der komplette Auftritt auf einer langen Seite mit Sprungmarken.
  • Üblicher Umfang für kleine Betriebe: 5 bis 8 Unterseiten inklusive Impressum und Datenschutz.

Ein Onepager ist übrigens keine Notlösung. Für Handwerker, Coaches oder Praxen mit einem klaren Angebot reicht er oft völlig. Erst wenn du mehrere Leistungen hast, die auch einzeln gefunden werden sollen, brauchst du echte Unterseiten, weil Google jede Seite einzeln bewertet.

Die Zahlen: was eine Firmen-Homepage mit 5 bis 8 Seiten wirklich kostet

Preisspannen aus der Praxis, netto, deutscher Markt, Stand 2026.

Vorweg zur Einordnung: Die folgenden Zahlen sind Erfahrungswerte aus Angeboten, die kleinen Betrieben in Deutschland typischerweise vorgelegt werden. Es gibt keine amtliche Preisliste für Websites, und wer dir eine Statistik auf die Nachkommastelle verkauft, hat sie sich ausgedacht. Alle Beträge sind netto, also ohne Umsatzsteuer.

VarianteEinmalig (Erfahrungswert)Laufend pro MonatFertig inPasst für
Baukasten, komplett selbst gebaut0 bis 400 Euro10 bis 40 Euro1 bis 4 Wochen eigene ZeitHobby, Verein, Test einer Idee
Baukasten, vom Dienstleister eingerichtet900 bis 2.500 Euro15 bis 50 Euro2 bis 4 WochenSehr kleines Budget, Standardbranche
Individuell gebaut, Solo-Werkstatt2.000 bis 6.000 Euro0 bis 150 Euro2 bis 6 WochenBetriebe, die über die Seite Kunden gewinnen wollen
Kleine Agentur (3 bis 15 Personen)5.000 bis 15.000 Euro80 bis 300 Euro6 bis 14 WochenMehrere Standorte, Corporate Design
Große Agentur mit Konzeptionsphaseab 12.000 Euro aufwärts200 bis 800 Euro3 bis 6 MonateMarken mit eigener Marketingabteilung
Shop statt Website (10 bis 50 Produkte)4.000 bis 12.000 Euro50 bis 250 Euro6 bis 12 WochenVerkauf direkt über die Seite

Die meisten kleinen Betriebe finden sich zwischen 2.000 und 6.000 Euro wieder. Darunter bekommst du in der Regel eine Vorlage, die jemand mit deinen Texten befüllt hat. Das kann ordentlich sein, es ist nur etwas anderes als eine Seite, die auf deinen Betrieb zugeschnitten ist. Darüber bezahlst du meistens Struktur: Projektleitung, Abstimmungsrunden, Büro. Das ist nicht unseriös, für einen Fünf-Mann-Betrieb aber selten nötig.

Zu den Stundensätzen: In der Praxis liegen sie in Deutschland grob zwischen 60 und 140 Euro. Wer 25 Euro aufruft, arbeitet entweder im Ausland, ist Anfängerin oder rechnet einen Teil der Arbeit nicht mit. Alles drei kann funktionieren, du solltest nur wissen, worauf du dich einlässt.

Woraus sich der Preis zusammensetzt

Die Posten hinter der einen Zahl im Angebot.

Eine Website ist kein Produkt aus dem Regal, sondern eine Summe aus Arbeitsschritten. Wenn du weißt, welche das sind, kannst du gezielt entscheiden, was du einkaufst und was du selbst übernimmst. Grob verteilt sich der Aufwand bei 5 bis 8 Seiten so: ein Viertel Vorarbeit und Struktur, die Hälfte Gestaltung und Umsetzung, der Rest Inhalte, Technik und Abnahme.

Was in jedem ernsthaften Angebot enthalten sein muss

  • Struktur: welche Seiten es gibt, was auf jeder steht, wie die Navigation aufgebaut ist.
  • Gestaltung: Layout, Typografie, Farben, ein Entwurf, den du vor der Umsetzung siehst.
  • Umsetzung: der eigentliche Bau, sauber und wartbar, mit mobiler Darstellung.
  • Technik: Ladezeit, Domainumzug, SSL, Formular mit Spamschutz, Weiterleitungen von der alten Seite.
  • Rechtliches im Rahmen des Machbaren: Impressumsseite, Einbindung deiner Datenschutzerklärung, datensparsame Einbindung von Schriften und Karten.
  • Übergabe: Zugänge, Domain auf deinen Namen, eine kurze Einweisung.

Was fast immer extra kostet

Texte und Bilder sind die beiden Posten, die Projekte am häufigsten verteuern und verzögern. Fast jeder Kunde sagt am Anfang "Texte liefere ich selbst", und fast jedes Projekt bleibt genau daran hängen. Sei ehrlich zu dir: Wenn du seit zwei Jahren keine Zeit für die neue Seite hattest, wirst du auch keine Zeit für acht Seiten Text haben.

ZusatzpostenErfahrungswertBrauchst du das?Alternative bei knappem Budget
Texte vom Profi (pro Seite)150 bis 400 EuroWenn du nicht selbst schreiben willst: jaDu schreibst roh, der Dienstleister kürzt und ordnet
Fotoshooting vor Ort (halber Tag)400 bis 1.200 EuroBei Handwerk, Gastro, Praxis sehr wertvollGute Handyfotos bei Tageslicht, davon 15 statt 60
Stockfotos10 bis 30 Euro pro BildNur als ErgänzungKostenlose Bilddatenbanken, Lizenz dokumentieren
Logo neu gestalten300 bis 2.000 EuroNur wenn du gar keins hastBestehendes Logo sauber nachzeichnen lassen
Datenschutzerklärung anwaltlich geprüft150 bis 600 EuroBei Formularen und Tracking empfehlenswertGenerator plus einmalige Prüfung durch den Anwalt
Redaktionssystem zum Selberpflegen400 bis 1.500 Euro AufpreisNur bei wirklich monatlichen ÄnderungenÄnderungen im Betreuungspaket beauftragen
Zweite Sprache40 bis 70 Prozent AufschlagNur bei echter Zielgruppe im AuslandEine englische Kurzseite statt Zweitauftritt

Der vorletzte Punkt wird besonders oft falsch verkauft: Ein Redaktionssystem ist kein Qualitätsmerkmal, sondern eine Entscheidung über Arbeitsteilung. Die meisten kleinen Betriebe ändern ihre Website zwei- bis viermal im Jahr. Dafür lohnt sich kein System, das du erst lernen und dann dauerhaft aktuell halten musst.

Die Was-brauche-ich-wirklich-Matrix

Für einen Betrieb mit 1 bis 15 Mitarbeitern, ehrlich sortiert.

Diese Tabelle beantwortet die Frage, die hinter "was kostet das" eigentlich steckt: Wofür gebe ich Geld aus und was kann warten. Die Bewertung bezieht sich auf einen normalen lokalen Betrieb, der über die Website angefragt und gefunden werden will.

ElementPrioritätWarumTypische Kosten
Mobil sauber bedienbarPflichtÜber die Hälfte deiner Besucher kommt vom Handy, oft deutlich mehrIm Grundpreis enthalten
Impressum und DatenschutzerklärungPflichtGesetzlich vorgeschrieben, Abmahnrisiko0 bis 600 Euro je nach Prüfung
Ladezeit unter zwei SekundenPflichtLangsame Seiten verlieren Besucher vor dem ersten SatzEnthalten, wenn sauber gebaut wird
Kontakt auf jeder Seite sichtbarPflichtHäufigster Grund für ausbleibende Anfragen ist eine versteckte TelefonnummerEnthalten
Eigene Fotos vom Betrieb und den MenschenSehr hochUnterscheidet dich von jedem Mitbewerber mit Stockfotos0 bis 1.200 Euro
Eine Seite pro HauptleistungHochGoogle bewertet Seiten, nicht Betriebe150 bis 400 Euro pro Seite
Google-Unternehmensprofil gepflegtHochBei lokaler Suche oft wichtiger als die Website selbst0 Euro plus deine Zeit
Referenzen oder Bewertungen sichtbarHochErsetzt drei Absätze SelbstlobEnthalten
Blog oder RatgeberbereichMittelWirkt nur bei dauerhaftem Schreiben. Drei Beiträge von 2023 schaden mehr als sie nutzen300 bis 900 Euro Aufpreis
Redaktionssystem zum SelberpflegenMittelSinnvoll ab etwa einer Änderung im Monat400 bis 1.500 Euro Aufpreis
OnlineterminbuchungKommt drauf anFür Praxen und Friseure Gold wert, für Bauunternehmen sinnlos0 bis 400 Euro plus Tool
Animationen und EffekteNiedrigMachen selten den Unterschied bei der Anfrage, kosten aber LadezeitOft im Preis versteckt
ChatbotNiedrigBei fünf Anfragen pro Woche reine Spielerei0 bis 50 Euro pro Monat

Wenn du diese Liste von unten kürzt, bis dein Budget passt, machst du fast nichts falsch. Kürzt du oben, sparst du an der Substanz. Das ist der Unterschied zwischen einer günstigen und einer billigen Website.

Die drei Pflichtpunkte am Anfang der Tabelle sind übrigens kein Extra, für das ein Aufpreis fällig wird. Mobile Darstellung, Ladezeit und rechtliche Grundausstattung gehören 2026 zum Handwerk. Wenn ein Angebot sie als eigene Positionen ausweist, ist das ein Warnsignal: Dann wird dir verkauft, was ohnehin selbstverständlich sein sollte.

Was nach dem Launch monatlich weiterläuft

Die Kosten, die im ersten Angebot gern fehlen.

Eine Website ist kein Möbelstück, das man einmal hinstellt. Domain, Hosting und Aktualisierungen laufen weiter, je nach Bauart sehr unterschiedlich teuer. Wer nur den Einmalpreis vergleicht, vergleicht die Hälfte. Rechne immer den Gesamtbetrag für drei Jahre aus: Einmalpreis plus 36 Monate laufende Kosten. Erst diese Zahl ist ehrlich.

PostenTypische SpanneWie oftKann man streichen?
Domain .de8 bis 20 Europro JahrNein, das ist deine Adresse
Hosting für eine kleine Website5 bis 20 Europro MonatNein, aber der Anbieter ist wechselbar
SSL-Zertifikat0 EurolaufendSollte inklusive sein. Wer dafür 120 Euro im Jahr verlangt, verkauft Luft
E-Mail-Postfach mit eigener Domain1 bis 5 Euro je Postfachpro MonatNein, Freemail als Firmenadresse wirkt unprofessionell
Updates bei Systemen wie WordPress30 bis 200 Europro MonatNein, ungepflegte Systeme werden zum Sicherheitsproblem
Wartung bei statisch gebauter Seite0 bis 100 Europro MonatTechnisch ja, ein Ansprechpartner bleibt trotzdem sinnvoll
Inhaltliche Änderungen durch den Dienstleister60 bis 140 Euro pro Stundenach BedarfJa, wenn du selbst pflegst
Backups0 bis 15 Europro MonatNein, ohne Backup ist ein Fehler ein Totalschaden

Der größte Hebel steckt in den Zeilen fünf und sechs. Eine Website auf Basis eines Redaktionssystems mit Plugins braucht regelmäßige Pflege, sonst wird sie zum Sicherheitsrisiko. Eine schlank und statisch gebaute Seite hat diese Angriffsfläche kaum. Deshalb entscheidet die Bauart bei kleinen Betrieben oft stärker über die Gesamtkosten als der Einmalpreis.

Wo Sparen wirklich teuer wird

Fünf Stellen, an denen der günstige Weg der teure ist.

Sparen ist völlig in Ordnung, und bei den meisten Posten merkt niemand den Unterschied. An fünf Stellen kostet die günstige Entscheidung dich aber später mehr Geld als die Ersparnis am Anfang.

1. Die Struktur

Wenn niemand vorher überlegt, welche Seiten es gibt und wofür sie da sind, entsteht eine hübsche Seite ohne Wirkung. Anfragen bleiben aus, nach einem Jahr wird umgebaut. Ein Umbau kostet fast immer mehr als die ursprüngliche Konzeption gekostet hätte, weil Texte, Bilder und Navigation gleichzeitig angefasst werden müssen.

2. Der Domainumzug

Wer eine bestehende Seite ablöst und die alten Adressen nicht auf die neuen weiterleitet, verliert die Google-Positionen aus Jahren. Die Weiterleitungen einzurichten ist bei einer kleinen Seite eine Sache von ein bis drei Stunden. Der Rückgang der Anfragen dauert dagegen Monate und lässt sich nicht immer vollständig zurückholen.

3. Ladezeit und Datenschutz-Basics

Schriften, die bei jedem Aufruf von einem US-Server geladen werden, Karten und Videos, die ungefragt Daten übertragen, Tracking ohne saubere Einwilligung: Das ist der Standardinhalt von Abmahnschreiben. Schriften lokal einbinden und Karten erst nach Klick laden kostet fast nichts, wenn es von Anfang an mitgedacht wird. Nachträglich ist es Flickarbeit.

4. Die Eigentumsfrage

Website, Domain und Code gehören dir, oder sie gehören dir nicht. Etwas dazwischen gibt es nicht. Wenn dir beim Wechsel nur ein Export deiner Texte bleibt, hast du deine Investition abgeschrieben. Lass dir schriftlich geben, dass die Domain auf deinen Namen läuft und du bei Vertragsende alle Daten und Zugänge bekommst.

5. Die Erreichbarkeit danach

Der billigste Anbieter ist oft der, der nach dem Launch nicht mehr ans Telefon geht. Klär vorher, wer bei einem Fehler zuständig ist, in welcher Zeit reagiert wird und was kleine Änderungen kosten. Ein Satz im Angebot reicht, er sollte nur drinstehen.

Baukasten, Solo-Werkstatt oder Agentur: was zu welchem Betrieb passt

Ehrlich sortiert, inklusive der Fälle, in denen du niemanden beauftragen solltest.

Es gibt keinen grundsätzlich richtigen Weg, nur einen richtigen Weg für deine Situation. Der Baukasten hat einen schlechten Ruf, den er nicht in allen Fällen verdient. Und eine Agentur ist nicht automatisch besser, nur weil mehr Leute im Team sitzen.

WegStärkeSchwächeNimm das, wenn
Baukasten selbst gebautSehr günstig, sofort startbar, unabhängigKostet viele eigene Stunden, sieht meist nach Vorlage ausEs ein Hobbyprojekt oder ein Verein ist und du Zeit statt Geld hast
Baukasten, vom Dienstleister eingerichtetGünstiger Einstieg mit fremder HandDu zahlst für Arbeit an einem System, dessen Grenzen bleibenDu unter 1.500 Euro bleiben musst und die Seite reine Visitenkarte ist
Solo-Entwickler oder kleine WerkstattEin Ansprechpartner, kurze Wege, Festpreis realistischKapazität begrenzt, Urlaub und Krankheit fallen aufDu 5 bis 8 Seiten brauchst und persönlichen Kontakt willst
Kleine AgenturMehrere Gewerke unter einem Dach, Vertretung geregeltTeurer, längere Wege, du sprichst selten mit den UmsetzendenDu parallel Werbung, Fotografie und Text einkaufst, Budget ab 5.000 Euro
Große AgenturStrategie, Marktforschung, KampagnenfähigkeitFür kleine Betriebe fast immer überdimensioniertDu eine Marke mit eigener Marketingabteilung führst
Bekannter, der "sowas kann"Sehr günstig oder kostenlosKeine Verbindlichkeit, kein Termin, oft kein AbschlussIhr das schriftlich regelt wie mit einem Fremden, sonst besser lassen

Wenn du unsicher bist, hilft eine simple Frage: Was ist eine gewonnene Kundenanfrage bei dir wert? Bei einem Elektrobetrieb mit vierstelligen Auftragswerten amortisiert sich eine Website für 3.500 Euro nach wenigen Aufträgen. Bei einem Nebenerwerb, der Marmelade verkauft, sieht die Rechnung anders aus. Dann ist der Baukasten die vernünftige Entscheidung, und niemand sollte dir etwas anderes einreden.

Für den mittleren Bereich arbeite ich als Pixylmedia mit Festpreisen, die vor Projektstart feststehen: Basic ab 2.000 Euro, Pro bei 4.500 Euro, komplexere Projekte individuell ab 5.000 Euro. Bewusst kein Stundenmodell, weil sonst du das Risiko trägst, wenn ich mich verschätze. Wie sich die Bauarten technisch unterscheiden, steht im Ratgeber zum Vergleich von Baukasten und individueller Umsetzung.

Fazit: die Zahl, mit der du rechnen solltest

Und die Schritte, die vor jeder Anfrage kommen.

Für eine seriöse Firmen-Homepage mit 5 bis 8 Seiten, individuell gebaut, mobil sauber, schnell und rechtlich in Ordnung, solltest du in Deutschland mit 2.000 bis 6.000 Euro netto rechnen, plus 10 bis 40 Euro monatlich für Domain, Hosting und Postfach. Deutlich darunter ist es entweder ein Baukasten mit fremder Hand oder ein Vertrag mit langer Laufzeit. Deutlich darüber kaufst du Struktur, die ein kleiner Betrieb selten braucht.

Die wichtigere Erkenntnis ist eine andere: Der Preis ist nicht die entscheidende Variable. Entscheidend ist, ob am Ende Anfragen reinkommen. Eine Seite für 1.500 Euro, die niemand findet, ist teuer. Eine Seite für 4.500 Euro, die dir drei Aufträge im Jahr bringt, hat sich bezahlt. Rechne in Rückfluss, nicht in Kosten.

Was du jetzt konkret tun solltest

  1. Schreib deine Seitenliste auf, maximal eine halbe Seite Papier: welche Unterseiten, was steht grob drauf, was soll der Besucher tun.
  2. Leg dein Budget fest, bevor du anfragst, und nenne es. Wer daraufhin ein passendes Angebot macht, ist der richtige Anbieter. Wer nur nach oben verhandelt, nicht.
  3. Hol drei Angebote auf Basis derselben Seitenliste ein und vergleiche vier Dinge: Festpreis oder Schätzung, Anzahl der Korrekturrunden, Eigentum an Domain und Code, laufende Kosten über 36 Monate.
  4. Frag nach zwei Referenzen aus deiner Größenordnung und ruf dort an. Fünf Minuten Telefonat sagen mehr als jede Fallstudie.
  5. Entscheide dann nicht nach dem niedrigsten Preis, sondern nach dem Angebot, bei dem du am genauesten weißt, was du bekommst.

Ein realistischer Zeitplan gehört zur Kostenfrage dazu. Rechne für Vorbereitung, Texte und Bilder ein bis drei Wochen auf deiner Seite ein, dann läuft die Umsetzung. Projekte scheitern selten am Können des Dienstleisters, sondern daran, dass Material monatelang liegen bleibt. Wer dir eine kurze Umsetzungszeit zusagt, braucht deine Zulieferung entsprechend pünktlich.

Und wenn du nach dieser Rechnung feststellst, dass ein Baukasten für dich reicht: nimm ihn. Das ist keine Niederlage, sondern eine saubere unternehmerische Entscheidung. Die Website muss zu deinem Betrieb passen, nicht umgekehrt.

Häufige Fragen

Was kostet eine Homepage für ein kleines Unternehmen?
Eine individuell gebaute Firmen-Homepage mit 5 bis 8 Seiten liegt in Deutschland erfahrungsgemäß bei 2.000 bis 6.000 Euro netto, dazu 10 bis 40 Euro monatlich für Domain, Hosting und Postfach. Darunter bekommst du meist einen Baukasten mit fremder Hand oder einen Vertrag mit langer Laufzeit. Bei Pixylmedia startet der Festpreis bei 2.000 Euro, das Pro-Paket liegt bei 4.500 Euro.
Was kostet eine Website monatlich nach dem Launch?
Laufend zahlst du für die Domain rund 8 bis 20 Euro pro Jahr, für Hosting 5 bis 20 Euro im Monat und je Postfach 1 bis 5 Euro. Bei Systemen wie WordPress kommen 30 bis 200 Euro monatlich für Updates dazu, bei einer statisch gebauten Seite oft deutlich weniger. Rechne vor der Entscheidung immer den Einmalpreis plus 36 Monate laufende Kosten zusammen.
Wie lange dauert es, bis eine neue Homepage online ist?
Rechne bei einer Solo-Werkstatt mit 2 bis 6 Wochen, bei einer kleinen Agentur mit 6 bis 14 Wochen. Dazu kommen ein bis drei Wochen auf deiner Seite für Texte, Bilder und Freigaben. Genau daran hängen die meisten Projekte. Bei Pixylmedia geht die Seite in 14 Tagen live, wenn deine Inhalte pünktlich da sind.
Reicht ein Baukasten oder brauche ich eine individuelle Website?
Ein Baukasten reicht, wenn die Seite eine reine Visitenkarte ist, dein Budget unter 1.500 Euro liegt und du Zeit statt Geld hast. Sobald du über die Website Anfragen gewinnen willst und mehrere Leistungen einzeln gefunden werden sollen, lohnt sich die individuelle Umsetzung. Frag dich, was dir eine gewonnene Kundenanfrage wert ist. Bei vierstelligen Auftragswerten rechnet sich das schnell.
Brauche ich ein Redaktionssystem, um meine Website selbst zu pflegen?
Nur wenn du wirklich etwa einmal im Monat etwas änderst. Die meisten kleinen Betriebe passen ihre Website zwei- bis viermal im Jahr an, und dafür lohnt sich kein System, das du erst lernst und dann dauerhaft aktuell halten musst. Der Aufpreis liegt erfahrungsgemäß bei 400 bis 1.500 Euro. Günstiger ist es, Änderungen im Betreuungspaket zu beauftragen.

Genug gesehen?

Festpreis. Zwei Wochen. Direkt mit dem Macher. Kein Vorgespräch-Marathon, keine Newsletter-Falle.